Die lange Nacht der Börse „La Bourse“

Die Börse in Alter und Neuer Musik

25.10.2017

        Vor 297 Jahren machte der Komponist Georg Philipp Telemann der Stadt Frankfurt ein Abschiedsgeschenk. Mit der französischen Suite„La Bourse“wurde erstmals ein weltweiter Börsenkrach (Missisippi-Kompanie 1720) musikalisch dokumentiert. Mit der „Missisippi-Hoffnung“ (letzter Satz der Suite) war eine internationale Börsenspekulation den Bach hinunter gegangen. Telemann hinterließ der Nachwelt den klingenden Beleg für das Wirken der Institution Börse.
         Vor 23 Jahren komponierte Michael Sell seine Konzertante Interpretation von „La Bourse“ des Georg Philipp Telemann aus dem Jahre 1720 vom
Liebfrauenberg in Frankfurt am Main der Welt überlassen. Sell läßt moderne Marionetten aus selbstverschuldetem Dilettantismus und unterentwickelter Einsichtsfähigkeit in den kunstvoll verwandelten Kantilenen Telemanns auftreten.
 
Vier Aufführungen „La Bourse“ von Georg Philipp Telemann und Michael Sell
Mittwoch, 25. Oktober 2017 17–20 Uhr
17 Uhr – Historisches Museum Frankfurt (U4, U5, Linien 11/12)
18 Uhr – main_forum Frankfurt – IG Metall Haus Wilhelm-Leuschner-Str.79 (Linien 11, 12)
19 Uhr –Weißfrauen Diakoniekirche, Gutleutstraße 20/Ecke Weserstraße 5 (Linien 11, 12)
20Uhr – Wartburggemeinde Ffm/Nord, Hartmann-Ibach-Str. 110 (Linien 12, 18)
Teilnehmende Künstler

Veranstaltungsort:

diverse
Frankfurt am Main, Deutschland

Veranstalter:

Projektgruppe Kultur im Ghetto
Teilnehmende Künstler