Auf der Suche nach Orgon

05.05.2016 – 08.05.2016

Die Bezeichnung für Wilhelm Reichs allgegenwärtige Lebensenergie – Orgon – entstammt der wörtlichen Vermittlung von Organismus und Orgasmus.
Er war davon überzeugt, dass dort mehr sein musste zwischen Himmel und Erde und machte sich daran, dieses Mehr mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu erforschen. Er fand vieles und konnte nichts beweisen. Und war letztlich vielleicht nur auf der Suche nach Anderem.
Ähnlich verhält es sich vielleicht mit Erkenntnissen, die der ästhetischen Praxis entspringen.
Das Malen, der Tanz, der Blick – die Perspektive auf Welt verändert sich durch das Machen und Betrachten ästhetischer Erzeugnisse und ist jenem besonderen Bereich der Kunst eingeschrieben und angedichtet wie sonst nichts anderem. Die Kunst reicht in den Raum des Intuitiven, des Ekstatischen und ist, so betrachtet, als Differenzerfahrung zu begreifen, als Praxis des Anderen.

Wir wollen es nun suchen, das Andere. ßpace soll der Ort der Ekstase sein, an dem unsere Farben und Formen kollidieren und gemeinsam das Orgon akkumulieren.
Mit allen Sinnen wird der Raum durchdrungen, es ergießt sich die Linie und strömt das Licht.

Mit Arbeiten von Thomas Georg Blank, Lea Gocht, Jonas Müller-Ahlheim und Dominic Scharfenberg.

Weitere Öffnugszeiten:
Fr, 06. Mai 14 – 19h
Sa, 07. Mai 14 – 19h
So, 08. Mai 12 – 17h

Teilnehmende Künstler

Veranstaltungsort:

ßpace
Fritz-Erler-Straße 7, Karlsruhe

Veranstalter:

die Anstoß e.V.
Teilnehmende Künstler

Lea Gocht
Jonas Müller-Ahlheim
Dominic Scharfenberg