Galerie KUNSTPUNKT zeigt Sezessionsmitglied Rainer Lind

Die Darmstädter Sezession präsentiert in diesem Jahr drei Künstler aus ihren Reihen im Kunstpunkt und setzt damit die …

Herrmann Heiß

Mitglied der Darmstädter Sezession seit 1950

Musik

1923 erste Zwölftonkomposition, Stu­dium bei Joseph Matthias Hauer in Wien, später bei Arnold Schoenberg in Berlin, 1921 Kompo­sitionsunterricht bei Bernhard Sekles und Klavierun­terricht bei Willy Renner in Frankfurt/Main
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1923 Chorleiter, Musiklehrer und Pianist in Darmstadt

1924-26 Auseinandersetzung mit Hauers Zwölftonmusik

1928 Uraufführung des Kla­vierkonzerts C-CIS anläßlich des Deutschen Tonkünstlerfestes in Darmstadt, 1928-33 Haupt­musiklehrer in Spiekeroog

1933-42 freischaffen­der Künstler in Berlin, als Auftragswerk zur Olym­piade 1936 entsteht »Das Jahresrad«

1937 Auf­führung der Märchenoper »Prinzessin Filigran«, 1941 Theorielehrer an der Heeresmusikschule in Frankfurt, 1942 Entlassung aufgrund Verweigerung militärischer Befehle

seit 1946 Dozent für Kompo­sition bei den Kranichsteiner Ferienkursen, Entste­hung seines theoretischen Werks »Elemente der musikalischen Komposition«

1948 Lehrer für Ton­satz und Komposition an der Städtischen Akade­mie für Tonkunst Darmstadt

seit 1953 elektronische Musik, Leiter einer Meisterklasse für Komposition an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt

1955 Leitung des mit Unterstützung der Stadt Darmstadt und des Hessi­schen Rundfunks eingerichteten »Studios für elektronische Kompositionen«

seit 1960 zahlreiche Vorträge im In- und Ausland

Preise und Auszeichnungen

1958

  • Verleihung der Goethe-Medaille und des Johann-Heinrich-Merck­-Preises

1948

  • Ge­org-Büchner-Preis
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
* 29.12.1897 in Darmstadt
† 06.12.1966 in Darmstadt
WEITERE MITGLIEDSCHAFTEN:

»Freien Gesellschaft für Musik« in Darmstadt

Chronikeinträge zu Herrmann Heiß