KHR Trio-Unvorherhörbare Musik
Jazzkonzert im Atelier Siegele
KRITISCHE MASSE? KRITISCHE MASSE.

Neunzig Jahre sind ein beachtliches Alter, aber auch keinerlei Grund, uns auf irgendwelchen Lorbeeren auszuruhen. Noch nicht einmal …

Heinrich Campendonk

Mitglied der Darmstädter Sezession seit 1924

Druckgrafik, Malerei

1905-09 Besuch der Kunstgewerbeschule in Krefeld, auf Einladung von Franz Marc und Kandinsky Übersiedlung nach Oberbayern, stellte zusammen mit Klee, Marc, Kandinsky und Jawlensky bei den Ausstellungen des Blauen Reiter aus
1913 Präsentation seiner Arbeiten beim »Ersten Deutschen Herbstsalon« in der »Sturm«-Galerie Herwarth Waldens in Berlin
1922 Rückkehr nach Krefeld, Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Essen, 1926 Berufung an die Staatliche Kunstakademie in Düsseldorf
1933 Entlassung und Emigration noch Belgien, 1935 Berufung an die Rijksakademie in Amsterdam
1937 Beschlagnahmung seiner Werke, sieben seiner Arbeiten werden auf der Münchner Ausstellung »Entartete Kunst« gezeigt, gleichzeitig wird sein »Passionsfenster« auf der Weltausstellung mit dem Grand Prix ausgezeichnet
1940 kurzzeitige Verhaftung durch die Gestapo, die ihn zum nächtlichen Wachdienst der »Deutschen Schutztruppe« verpflichtet, bis Kriegsende in Amsterdam
ab 1951 niederländischer Staatsbürger, im gleichen Jahr Fenster-Auftrag für den Kölner Dom, den er 1955 nach einem Zusammenbruch an seinen Schüler Wilhelm Teuwen abtrat
1955 Pensionierung
sein malerisches Schaffen hielt er seit Kriegsende vor der Öffentlichkeit verborgen

Preise und Auszeichnungen

1956
Quellinus-Preis der Stadt Amsterdam, Ritter vom Orden »De Neederlandse Leuw«
1937
Grand Prix, Weltausstellung Paris

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

1920 Teilnahme an der Darmstadter Expressionismusausstellung

* 03.11.1889 in Krefeld
† 09.05.1957 in Amsterdam
Artikel zu Heinrich Campendonk