Darmstädter Sezession

Lisa Stybor über ihr Werk

15.08.2013

Künstler über ihre eigene Arbeit

Begonnen habe ich meine auseinandersetzung mit der gestaltung 1981 in einem sehr breit angelegten studium von kunst und design an der fachhochschule aachen. fasziniert hat mich immer die zeichnung, sie begleitete mich täglich wie essen und trinken. später kamen malerei und bildhauerei dazu. schon früh war ein schwerpunkt das auskundschaften unzähliger materialien, die ich einzeln bearbeitete oder in collagen miteinander verband. ausgelöst durch ein fulbrightstipendium 1987/88 an der universität von oklahoma (usa) wurde der RAUM mein zentrales thema. danach reiste ich für fünfzehn jahre durch die welt und entwickelte meine arbeit als landschaftszeichnerin; die arbeit wurde vom RAUM her interpretiert. 2000 setzte eine grundlegende veränderung ein. ich nahm die FIGUR und die MUSIK mit in meine arbeit auf und entwickle seitdem komplexe bildkompositionen, die oft in sich mehrere, voneinander verschiedene bildgruppen oder stile verbinden. ziel ist ein höheres ganzes, jedoch öffnet sich im gleichen moment das kleine bild hin zu seinem eigenen individuellen universum. klarheit, komplexität und konzentration, einfachheit, intensität und feinheit sind essentiell für meine arbeit.

www.stybor.de

 

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