12 Positionen 2012
Die Darmstädter Sezession im Museum Giersch

Darmstädter Sezession

Bea Emsbach: Ereignisse im Schatten – bergen und verbergen

05.08.2012

Künstler über ihre eigene Arbeit

Die Ideen erscheinen an den Grenzen von Licht und Schatten, zwischen schrecklich und schön: Zeichnen als das Ringen um die Bilder aus dem Bodensatz des allgemeinen Unterbewussten und der Mythen aber auch aus einer bewussten Beschäftigung mit Anthropologie und Psychologie. Es ist der Versuch, sie zu bergen im Bewusstsein, dass das meiste unsagbar bleibt. Was der Betrachter schließlich zu sehen bekommt, sind die Forschungsergebnisse eines subjektivistischen Naturstudiums, Anthropomorphe Pflanzen und Protagonisten eines inneren Naturvolkes, dessen Riten ein Stück weit rätselhaft bleiben und zugleich eine Vielzahl an Assoziationen hervorrufen. Hier ist das Zeichnen ein Ringen zwischen dem Greifbarmachen und dem Sichentziehen, also ein sowohl intuitiver als auch in hohem Grad gesteuerter Prozess: Die Lust am Finden und Erfinden und des Auf den Punkt Bringens.

Das Format ist das der Intimität des Schreibens und des Schreibtisches.

»Judith« 2011/12, Kolbenfülleraquarell/Papier, 21 x 30 cm
05.08.2012
Museum Giersch
Beitrag zu Künstler