Darmstädter Sezession

Chronik der Darmstädter Sezession

Das 21. Jh. – 10er Jahre

Das Menschenbild unserer Zeit

22. MAI BIS 11. JULI 2010
Aus Anlass des 20jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen Darmstadt und Szeged gab es die vierte Auflage von 12 Positionen von Künstlern der Darmstädter Sezession, diesmal im Reök-Palais der ungarischen Stadt.

15. AUGUST BIS 10. OKTOBER 2010
Die 20. Ziegelhüttenausstellung stand zur Gänze im Zeichen der Erinnerung an das 60 Jahre zuvor von Wilhelm Loth intendierte und seinerzeit stattgehabte legendäre 1. Darmstädter Gespräch, das damals dem Thema »Das Menschenbild in unserer Zeit« gewidmet war. Erneut fragte die Sezession nach dem Menschenbild und danach, ob und wie es sich weiter entwickelt haben könnte; 24 Mitglieder und Gäste stellten sich der Frage. Unter den zehn Preisbewerbern schälten sich am Ende Laura Baginski als Gewinnerin des Hauptpreises und Alexandra Klein als Förderpreisträgerin heraus.

18. SEPTEMBER 2010
Die Sezession veranstaltet in der Kunsthalle ein Symposium zum Thema »Das Menschenbild in unserer Zeit«, an dem unter der Moderation von Staatsministerin a. D. Ruth Wagner der Theologe Martin Schneider, der Künstler Marc Behrens, die Künstlerin Annegret Soltau und der Philosoph Dr. Wolfgang Zumdick teilnehmen.

9. OKTOBER 2010
Zum krönenden Abschluss der Menschenbildausstellung findet auf Einladung der Sezession in den Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt mit Love Steps eine mehrstündige Performance der serbischen Künstlerin Szezana Golubovic statt.

7. BIS 31. AUGUST 2011
Die beginnende Sanierung der Ausstellungshallen auf der Mathildenhöhe stellt die Sezession vor diverse Probleme. Erstmals muss sie aus Raumgründen ihre Jahresausstellung auf insgesamt vier »Spielstätten« verorten: Der Reigen der Eröffnungen beginnt in den Ateliers des Museums Künstlerkolonie, wo Fotos und Installationen von zwölf Mitgliedern und Gästen zu sehen sind und setzt sich fort mit den Arbeiten von zwölf Bewerbern im Designhaus unterhalb der Mathildenhöhe. Eine Woche später zeigen zwölf Bildhauer und Maler im Künstlerhaus Ziegelhütte und im Außenraum ihre Arbeiten, gefolgt von einer vierten Ausstellung in der Regionalgalerie Südhessen des Regierungspräsidiums, in der insgesamt 16 Mitglieder der Sezession Zeichnungen präsentieren. Preisträger 2011 werden Anita Tarnutzer und Ruben Aubrecht (Förderpreis), beide aus Berlin.

16. JUNI BIS 1. SEPTEMBER 2012
Die 21. Ausstellung auf dem Gelände der Ziegelhütte steht diesmal zur Gänze unter dem Thema Licht, was bedeutet, dass nicht allein die Mitglieder und Gäste der Sezession sich dem gestellten Thema fügen, sondern erstmals auch alle der beteiligten Bewerber um den Preis der Sezession, was zu einer weithin beachteten und vielgelobten Themenausstellung führt. Gewinner des Wettbewerbs wird Johannes Vogl, Förderpreisträger wird Markus Hoffmann.

5. BIS 26. AUGUST 2012
Mit der fünften Auflage der 12 Positionen von Künstlern der Darmstädter Sezession feiert die Künstlervereinigung so etwas wie ein kleines Jubiläum dieser Veranstaltungsreihe. Schauplatz ist diesmal das Museum Giersch am Frankfurter Schaumainkai, dessen Gebäudestruktur jedem der zwölf Künstler einen eigenen Raum überlässt, wobei Laura Baginski, die Preisträgerin des Jahres 2010 mit neueren Arbeiten aus den zurückliegenden beiden Jahren in einer kleinen Sonderausstellung einen 13. Raum bestückt.

Abb.: Eberhard Linke